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Разбору теологического содержания иконы «Троица», с акцентировкой равенства трех ее лиц, посвящен отдельный раздел в книге «Der Sinn der Ikonen», написанный одним из лучших знатоков средневековой церковной литературы, Леонидом Успенским:
«Es gibt in der Ikone des heiligen Andreas eine in den Gebarden ausgedrückte Handlung, einen gegenseitigen Verkehr der Personen, der sich in der Neigung der Köpfe und in der Drehung der Gestalten äussert, und zugleich auch eine bewegungslose, stille Ruhe. Dieses innere Leben, das die drei im Kreise eingeschlossenen Gestalten verelnt und sich dem, was sie umgibt, mitteilt, enthüllt die ganze unerschöpfliche Tiefe des Bildes. Es scheint die Worte des heiligen Dionysius Areopagita wiederzugeben, nach dessen Auslegung «die Kreisbewegung bedeutet, dass (Gott) immer Sich Selber gleich bleibt, dass Er gesamthaft sowohl die mittleren Glieder als auch die äussersten Enden, die zugleich Behältnis und Enthaltenes sind, umfasst, und dass Er alles, was von Ihm ausging, zu Sich zurückführt». («Über die göttlichen Namen», Кар. 9, § 9, P. G., 3, col. 916 D.). Während die Neigung der Köpfe zweier Engel nach dem dritten hin ihre Gruppe vereinigt, sind die Gebärden ihrer Hände zu dem auf weissem Tische wie auf einem Altare stehenden eucharistischen Kelche gerichtet, in welchem der Kopf eines Opfertieres liegt. Indem er das freiwlllige Opfer des Sohnes Gottes vorbildet, zieht dieser Kelch die Handbewegungen der Engel auf sich und deutet die Einheit des Willens und der Handlung der mit Abraham einen Bund schliessenden Dreifaltigkeit an.
Dass die Gestalten und Gesichter der Engel einander fast gleich sind, zeigt, indem es die Einheit der Natur der drei Personen hervorhebt, zugleich auch, dass die Ikone kelnesfalls die Absicht hat, konkret jede Person der Heiligen Dreieinigkeit darzustellen. Wie andere, frühere Ikonen ist sie nicht die Darstellung der Dreifaltigkeit selbst, das heisst der drei Hypostasen der Gottheit, denn die Gottheit ist Ihrem Wesen nach undarstellbar. Es handelt sich wirklich um die geschichtliche Szene (wenngleich das geschichtliche Element hier bis auf ein Mindestmass eingeschränkt ist), die jedoch in der Äusserung der trinitarischen Handlung in der Welt, der göttlichen Ökonomie sinnbildlich die Einheit und die Dreiheit der Gottheit enthüllt. Deshalb sind die Engel trotz ihrer Gleichhelt nicht unpersönlich; bei jedem sind die Eigenschaften seiner Handlung in der Welt deutlich ausgedrückt.
Die Engel sind auf der Ikone in der Relhenfolge des Glaubensbekenntnisses angeordnet: Ich glaube an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen
(L. Ouspensky und W. Lossky, Der Sinn der Ikonen, Bern und Olten, 1952, S. 203–204, 207).
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